Marcello ist als Sohn eines italienischen Einwanderers in Schweden geboren. Er fühlt sich mit seinen zehn Jahren wie als Schwede. Aber das passt dem stolzen Vater ganz und gar nicht. Er möchte, dass der Filius die lateinische Mentalität hochhält und zum Beispiel ein begeisterter Fussballer wird. Die Mutter sähe ihn gern als Priester und schickt ihn in den Kirchenchor. Dort trifft er aber die richtigen Töne genauso wenig wie beim Kicken das Tor. Und er ist es leid, gehänselt zu werden, wenn er im selbstgenähten Fussball-Shirt auftaucht. Kurz und gut: Marcello spielt nur Fussball, weil er seinen Vater nicht enttäuschen will. Doch alles wird anders, als die hübsche Fatima in der Nachbarschaft auftaucht. Sie versteht sich mit Marcello und ist fussballerisch erstaunlich begabt. Das Beste an dieser Kombination: Der rüde Klassen-Rowdy Oskar bekommt nun endlich ernsthafte Konkurrenz.
Ein schön inszenierter, gut gespielter Film, der am Kinderfilmfest in Montreal und an den Kinderfilmtagen in Stuttgart Preise erhalten hat.